Liebes Tagebuch,
der absolute emotionale Supergau ist nah.
Ohne Umschweife,
Gehe nicht über Los,
Ziehe keine 2000 DM ein,
Augen sturr aufs Ziel gerichtet,
und nu: LOS!
DRECK
Ich muss was ändern...
@ Montag, 23. Mär, 2009 – 09:44:40
Liebes Tagebuch,
der absolute emotionale Supergau ist nah.
Ohne Umschweife,
Gehe nicht über Los,
Ziehe keine 2000 DM ein,
Augen sturr aufs Ziel gerichtet,
und nu: LOS!
DRECK
Ich muss was ändern...
@ Sonntag, 30. Nov, 2008 – 22:28:43
Liebes Tagebuch...
da bei mir seit längerem der Bär sowas von nicht mehr steppt (was wahrscheinlich vor allem daran liegt, dass ich seit Wochen wie ein Tier hier eingepfercht über meinem Unikram hocke und höchstens noch zum Kippenholen das Haus verlasse) muss eben anders der Spaßexpress wieder Einzug in meine 4 Wände einhalten.
Also wollen wir doch mal sehn, ob morgen früh, oder vielleicht sogar schon heut Nacht!, der BND, die CIA,
der Mossad oder der KGB (was weis ich, wie der sich heute nennt) an meine Tür klopft um mich auf eine
spannende Reise ins Unbekannte mitzunehmen. Falls möglich, ich wär für Kuba!
Sonne, Strand und Stacheldraht, das wär´s!![]()
Also:
Einladung zur ARABISCHen Nacht
Ja, es ist mal wieder soweit...
Das AK läd zur alljährlichen Themenparty!Genau ab Punkt 20Uhr ZÜNDET die SpaßRAKETE ins HEILIGE LAND der puren Frohsinns!
Eine BOMBEnstimmung wird das, garantiert!
Natürlich habe ich auch diesmal keine Kosten und Mühen gescheut und
IRANs Spitzenkoch, MOHAMMED abdel KAHN direkt auch dem schönen NATANS einfliegen lassen,
der uns eine wahre SPLITTERBOMBE feinster Köstlichkeiten kredenzen wird!
Dazu gibt´s natürlich wieder die groovy Musik der Band "YAKUZA-Connection",
die uns mit ihrem Sound, spätestens nach dem 3.Wodka-BOMBER,
zu wahrhaften GOTTESKRIEGERN der Spaßgesellschaft machen werden!Eine originelle Verkleidung ist wie immer Pflicht,
sonst lauf ich AMOK und es wird BLUTIG!Am Ende zählt aber natürlich immer nur eins:
das jeder einen TERROR-super-MORDs-Spaß gehabt hat!
Ich freu mich drauf!
So, das sollte doch reichen.
PS: Sollte sich jemand durch meine Äußerungen angegriffen fühlen:
mir egal
(Art. 5 Abs. 1 1. Teilsatz GG),(§§ 185 ff. StGB; 823 ff.BGB ), etc.
@ Donnerstag, 16. Okt, 2008 – 06:22:25
Liebes Tagebuch...
habe gerade meine E-mail gecheckt und....
ach ich weis nich.....
mein Herz verkraftet sowas nich mehr so leicht....
aber.....
...
.
WIE SÜÜÜÜÜÜSSSSS!!!!
![]()
Gott sei Dank gibt es noch gewissenhafte Bankangestellte, die um die Sicherheit meines schönen Geldes besorgt sind und mir deshalb hilfreiche Tipps zukommen lassen, und das sogar in einer Sprache, die ich als einfacher finanzwissenschaftlich unbegabter Kunde auch verstehe!
Aber sieh selbst:
Sehr geehrte Kunde DAB Bank!
Wir verbreiten Kennwort nie. Tauschen Sie Ihren Kennwort jede ein Paar Monate.
Seien Sie sicher, dass Ihr Computer von den Programmen des Anti-Virus, der Sicherheit und des Schutzes von anti-spyware erneuert wird.
Laden Sie unsere letzte Software, um zu helfen, Ihren Eingang ins Internetzu schutzen Hier>>(das war ein Link)
Mit den herzlichen Gruessen,
Hal Ferrell.
2008 Mannschaft der Unterstutzung der DAB Bank.
(Anmerkung: das hab ich ungelogen SO bekommen, kein einziges Wort wurde verändert. Ach ja...es gibt Momente manchmal... toll!
)
Bitte mehr davon!!!
Ach ja, der Betreff noch:
DABbank AG - Die Systeme der Bundesvorbeugung
Ooooch..... besser als 10 Hundebabys!
@ Dienstag, 30. Sep, 2008 – 05:55:21
Liebes Tagebuch,
vergangenes Wochenende, Samstag gegen 22.48 Uhr:
"Du, so scheiße wie ich immer dachte biste gar nicht."
"Danke, sehr nett."
(Hab ich´s doch gewusst. Gut gemacht, Mutti!)
![]()
@ Donnerstag, 24. Jul, 2008 – 22:08:53
(Denn das ist mein Niveau, liebes Tagebuch.
)
Wenn man so da sitzt, die Welt zieht an einem vorbei,
die Zeit fließt träge an einem vorbei,
reißt die Gedanken mit fort...
Man sinniert vor sich hin,
schmiedet Pläne für die Zukunft,
lässt Vergangenes Revue passieren....
ja dann![]()
...dann greift man sich gerne mal dahin.
Es ist nicht so, dass es jucken würde.
Nein.
Es muss auch nichts "zurecht gerückt" werden.
Nein.
Es macht einen auch nicht auf irgendeine Art an,
Nein.
Es ist vielmehr als nur eine simple Geste,
eine kurze Handlung, im Affekt.
Es ist soviel mehr liebes Tagebuch!
Eine Art Lebenseinstellung... ja, ein Lebensgefühl.



"Ich sitze hier und kratz mich am Sack."
Warum?
Weil mir danach ist, ganz einfach.
(und weil ich es kann natürlich. Ne waa, liebe Weiblichkeit? Jaja, erzähl mir doch nix! Ihr würdet doch euren rechten Eierstock dafür geben, dass auch tun zu können. Gut, dafür habt Ihr Brüste....
zugegeben: auch nicht schlecht....nur leider sieht man dann doch selten Frauen, die abwesend in der Gegend rumsitzen und sich die Brüste...äh...kratzen? ne, nennen wirs begutachten. Das klingt gleich viel femininer, oder?! ...Uh ja geil, jetzt bin ich als perverser Spanner gebrandmarkt, stimmts?
)
Jedenfalls, so soll das Leben sein.
Ich werde nie mit dieser althergebrachten Tradition, diesem Ritus der Männlichkeit aufhören.
*Pathetisch aufgebauschtes Sackkratzen 4ever!**

In stiller Erinnerung an A.Bundy.
@ Donnerstag, 22. Mai, 2008 – 07:13:12
War der Tag, auf den ich mein ganzes Leben schon gewartet hatte.
Der Tag, an dem die Welt zu einem besseren Ort wurde.
An diesem Tag starb Yohannes B. KeHrner an zuviel „Mitte“.
Eine Tragödie.
Was selbst sein Hausarzt nicht bemerk hatte:
Durch das ausufernde Mittelmaß, den drakonischen Willen zur political correctness und massentauglicher Gefälligkeit hatte sein Gehirn im Laufe der Jahre die Fähigkeit zur emotionalen Konfliktbewältigung verloren.
Eine tickende Zeitbombe, die uns da jeden Abend entgegensüffisierte.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie zündete.
Dann, an einem lauen Maiabend geschah es während der Aufzeichnung zu seiner Kochsendung.
Die alte herrische Lesbe und der zotige bärtige Darkroombetreiber arrangierten gerade ihre Kreationen auf der Anrichte, gespickt wie immer mit allerlei wissenswerten Äußerungen. Kerner begutachtete sie von der Seite mit einem wohlwollenden Lächeln.
Da plötzlich sprang ein Zuschauer aus dem Publikum auf
und schrie lauthals:
„Kerner, du nervst!“
Mit dieser Äußerung konnte Kerner´s Hirn nicht umgehen.. Er warf seinen Gästen noch einen kurzen Blick zu, drehte sich zur Kamera, verabschiedete sich mit den Worten
„Viel Spaß beim Nachkommen. Guten Abend.“
und kippte vornüber mit dem Kopf in die angerichteten Speisen.
Ende.
Redaktionelle Anmerkung:
Die oben dargestellten Ausführungen sind gänzlich frei erfunden und sollten von niemanden ernstgenommen werden. Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten mit Personen, auch wenn sie sich auf lebende Personen beziehen sollten, sind reiner Zufall und als solches anzusehen. Die Redaktion nimmt entschieden Abstand von den oben angeführten Äußerungen. Die Redaktion weist ausdrücklich darauf hin, dass sie die Persönlichkeitsrechte der Menschen achtet und allen Geschöpfen Gottes ein langes und erfülltes Leben wünscht. Die Redaktion gibt jedoch zu bedenken, dass Unfälle passieren. Ganz gravierende, überraschende Unfälle passieren Tag für Tag, direkt vor unseren Haustüren.
@ Mittwoch, 16. Apr, 2008 – 01:53:26
Liebes Tagebuch,
ich hab dich in letzter Zeit doch arg vernachlässigt,
aber dafür hab ich heute ein ganz besonderes Schmankerl für dich!
Etwas, von dem jeder knapp 25 Jährige schon immer geträumt hat und sich selbst schon als kleines Kind jedes Jahr zu Weihnachten gewünscht hat.
Es ist dermaßen toll, dass es normalerweise nur reife Menschen mit in jahrzehntelanger hart erarbeiteter Weisheit bekommen.
Ja, für dieses extra süperbe Geschenk muss man schon einiges in die Wagschale werfen, nichts geringer als die volle Kompetenz eines ganzen Lebens.![]()
Und jetzt rate mal, was das Tolles ist.
*denk*denk*![]()
Jaha!
ganz recht mein liebes Tagebuch!
Ein erstklassig formvollendetes,
spitzenmäßig ausgebildetes,
technisch einwandfreies,
verkalktes Schultergelenk.
JUHU -- YIPPIDI & YIPPIDA -- VIVA LA KALKOS GELENKOS!
Diese Schmerzen....mhh.... ein wahres Erlebnis! Besser als ein Blick in die Sonne durchs extra große Fernglas. Stechen, Ziehen, Brennen, Reißen, Drücken, Ziepen....alles inklusive! Da kommt Freude auf.
Wer will da schon schlafen, wenn ihm permanent dieses intensive Gefühl überkommt? Also ich bestimmt nicht, liebes Tagebuch! ![]()
Und die spaßig eingeschränkte Beweglichkeit erst! Boah, Alter! Ein wahres Gedicht, ach was sag ich, ein Epos der Glückseligkeit, der fleischgewordene Wunschtraum eines jeden 24 Jährigen. 
Den rechten Arm in keinster Weise mehr heben zu können eröffnet so viele wunderbare neue Perspektiven. Was ich bisher alles verpasst habe?! Das Alltägliche bekommt plötzlich wieder eine aufregende, neue Seite! Etwas oben aus dem Schrank zu holen, früher hat man da nicht drüber nachgedacht, wird jetzt zum logistischen Meisterwerk und zur heroischen Bestleistung stilisiert.
Ich danke Gott für diese Erfahrung....hast du erstklassig hinbekommen.
Herzlichen Dank.
Endlich brauch ich mal ne halbe Stunde um mir was anzuziehen,
endlich mal kein lästiges Autofahren mehr,
endlich mal Gedanken über Äxte, Gelenke auf Holzklötzen und jeder Menge Schwung,
endlich mal wieder durchgemachte Nächte im Drogenrausch,
und nicht zuletzt,
endlich kann ich mal wieder stundenlang im Wartezimmer der Praxis die Seele baumeln lassen (und bytheway Herzchen: schreiend vor Schmerzen und fast ohnmächtig die Praxis zu betreten, macht noch lange keinen Notfall (und noch mal bytheway: Orthopädieschwestern sind blöde Arschlöcher!))
Ein kleinen Nachteil hat das Ganze dann allerdings doch.
Jeder Mensch bemuttert einen, von morgens bis abends.....
.....voll doof, ey!
@ Montag, 21. Jan, 2008 – 23:18:41
Liebes Tagebuch....
Ich hatte gestern ein doch sehr interessantes, neues Erlebnis.
Eine Reise in eine andere Welt.
In eine vergangene, vergessene Welt.
Eine Reise, die man wohl zwangsläufig durchleben muss, wenn man, wie ich gestern Abend, in die, an und für sich ja wunderschöne, PFALZ muss.
Ein paar Freunde hatten geladen, Sonntag Abend, da hat man eh nicht bessres vor. Könnte interessant werden.
Die Route wurde mal schnell gegoogelt und sah auch gar nicht mal so schlimm aus. Autobahn, Landstraße, im Prinzip ganz normal.
Gut, los ging´s.
Raus aus dem glitzernden Moloch Rhein-Main und erst mal lustig auf der Autobahn in Richtung Nichts.
Kilometer um Kilometer wich das Leben jenseits der Pfades, die Häuser und Industrieanlagen wichen in sanftes Mondlicht getauchten Hügeln, von Kuppe zu Kuppe erahnte ich langsam die endlose Weite der rheinischen Pfalz. Ich wurde nachdenklich, eine leise Melancholie machte sich breit....
Meine Ausfahrt, hier muss ich raus. Vielleicht war es eine leise Vorahnung von dem, was mich jenseits des Weges erwarten würde, denn ich zögerte kurz die Ausfahrt zu nehmen. Dachte kurz darüber nach, dass es vielleicht besser wäre umzudrehen. Zu fremdartig erschien mir alles hier.
Aber ich verließ die Autobahn.
Und damit auch die Gegenwart,
das Vertraute,
das Bekannte.
Von hier war es noch ein Weg von ca. 20min, von Landstraße zu Landstraße, über Buckel und durch Täler hinweg, immer tiefer ins mondlichtgetränkte Nichts.
„Das kriegen wir schon hin, halb so wild.“
Ach ja, naives Arschlochkind, die Weisheit wird auch irgendwann dich noch ereilen.
Mit jeder Minute wurde mir mulmiger zu Mute, die Straßenverhältnisse verschlechterten sich radikal, über schmale verwinkelte serpentinenartige Pisten schlängelte ich mich langsam in meinem glänzenden Raumschiff durch die menschenlose Wüstenei.
Von Berg zu Berg, von Weiler zu Weiler. Es war mühsam, mein Augen brannten schon von der anstrengenden Suche nach dem Weg.
Alles heißt hier Weiler. Einfach ein Konsonant oder ein einfaches Hauptwort davor und schon hat man einen Namen.
Ich war verwirrt, wusste nicht mehr ob ich jetzt in Aweiler rechts muss oder doch erst in Bweiler? Vielleicht hätte ich auch in W-weiler geradeaus durchfahren müssen?
Ich wusste es nichts mehr.
Konzentriert auf die Suche nach dem richtigen Pfad vergaß ich alles um mich herum.
Ein folgenschwerer Fehler.
Irgendwann, ich weis nicht mehr genau wann, passierte es dann.
Ein lautes schrilles *piiiiep* riss mich aus meiner Lethargie und die Anzeige fing an zu Leuchten.
Wie ein höllisches, rotes Licht aus den Tiefen der Unterwelt strahlte es mir entgegen. Das Zeichen. Das Zeichen meines drohenden Endes. Wie ein böser kleiner Kobold schien es mir entgegen zu schreien:
„Sieh her, sieh auf die Tanknadel! So viel Zeit verbleibt dir, Junge. So viel Zeit hast du noch, bevor du auf ewig hier gefangen bist. Hier in der Pfalz, im Nichts, im Nirgendwo!“
Ich muss gestehen, eine leichte Panik machte sich breit.
Ich malte mir aus, was passieren würde.
Ob ich jemals wieder nach hause kommen würde?
Meine Familie, meine Lieben sehen?
Den süßen Geruch des Großstadtdunst atmen?
Nein, wahrscheinlich nicht. Ich werde hier draufgehen. In 2 oder 3 Wochen werde ich nur noch eine kleine Randnotiz im Pfälzer Landblatt sein:
„Junger Städter in X-weiler verendet – Polizei: wahrscheinlich Drogen“
Halt!
Nein!
So schnell gebe ich nicht auf.
Ich habe schon ganz andre Schwierigkeiten überstanden!
Ich dachte angestrengt nach. Wo habe ich die letzte Tankstelle gesehen? Wo nur?!
Aber es gab hier keine Tankstellen. Es gab hier überhaupt nichts!
Nur dunkle, leere Bauernhöfe, karge trostlose Berge
und tiefe, neblige Täler....
Ich erblickte mein Handy. Rettung?!
Ein Balken, ein Leuchtfeuer der Gegenwart. Ein letzter Strohhalm.
Meine Freunde, die werden wissen, was zu tun ist!
Doch dann, die zweite Hiobsbotschaft dieses Abends.
„Akkuzustand schwach: Bitte laden“
Die Technik versagte. Rettung war aussichtslos.
Nach langer Überlegung beschloss ich schweren Herzens, den letzten Funken elektrische Energie aufzuheben.... für den letzten Moment...
für einen finalen Hilferuf, dann, wenn nichts mehr geht.
Ich war nun ganz auf mich allein gestellt.
So schlich ich langsam von Weiler zu Weiler, auf der Suche nach Leben. Nach menschlichem Geschöpfen, mit der Hoffnung auf Information, auf irgendeine Art der Rettung.
Doch überall wo ich hinkam, war es nun F-weiler oder H-weiler,... nichts. Ausgestorben, alle samt. Durch die Trägheit der Landschaft dahingerafft.... Verzweiflung machte sich breit.
Permanent hing mein Blick an der Tanknadel.
Jeder Berg, auf den ich mich quälte, zog wie Blei die Nadel herab.
Jeder Tropfen konnte nun der letzte sein.
Jede Entscheidung, ob ich nun rechts nach L-weiler abbiege oder doch links nach J-weiler, konnte über mein Schicksal entscheiden.
Leben oder Tod, um nichts geringer ging es mehr.
Immer mehr machte sich die Einsicht breit, dass es das nun doch war.
„So wirst du also draufgehen.... hm.. na ja, hätte ich jetzt auch nicht gedacht.“
Ich gab die Hoffnung auf.
Ergab mich meinem Schicksal.
Resigniert. Am Ende.
Ich beschloss aber weiterzufahren.
Aus Trotz.
Ich würde ein dramatisches Ende hinlegen!
Wenn ich heute schon drauf geh, dann aber richtig, dachte ich mir.
In meinem glänzenden Raumschiff würde ich bis zum letzten Tropfen durch dieses leere, finstre All reisen.
Dann, wenn es soweit ist, würde ich einfach stehen bleiben und sterben.
Was ein Ende!
Die Mensch versagt, trotz all seiner Technik und Errungenschaften, an den Grenzen der Natur.
Der Gedanke gefiehl mir.
Ein manisches Lächeln breitete sich in meinem Gesicht aus.
Ich konnte es kaum erwarten!
So glitt ich dahin....
......
meinem Schicksal entgegen
......
fröhlich
.....
beschwingt
.....
zufrieden.
.....
...
.
Doch dann,
in letzter Sekunde, da!!!
Was erblickten meine müden, resignierten Augen?
Ein Licht. Ein gleißendes helles, blaues Licht!
Wie ein Tor zu einer anderen Welt,
ein Tor zu meiner Welt,
strahlte es weit in die dunkle Leere des Nichts hinaus!
Ich folge dem Licht.
So vertraut....
Ich bin gerettet.
@ Samstag, 05. Jan, 2008 – 23:56:54
Liebes Tagebuch...
keine Ahnung wie ich jetzt darauf komme, aber mir wurde soeben schlagartig klar:
Ich hatte noch nie bzw. kann mich auch nicht daran erinnern, jemals einen "errrrodischen Traum" gehabt zu haben. Ne, echt nich!
HM!
Gestört?
Ich hab zwar sonst immer eine Fantasie wie Monet auf LSD (uh, ein schöner Satz, babe!
*shake*), ich erinnere mich hier nur kurz an die Szene "Pamela Anderson nackt in der einer übergroßen Muschel, neben ihr eine offene 1l Flasche Babyöl".... oh baby!...*kopfkino*.......
Ähem..., na jedenfalls sind meine Träume aber immer sehr anständig und züchtig! Im Großen und Ganzen immer nur ein Ensemble aus unzusammenhängenden Nippes, aber anständig! (wie sich das gehört)
Gut, im Rahmen meines "Asexuell-und-Spaß-dabei-Programms" passt das ja....leider wieder. Denn dort bin ich erneut. Wie sich herausstellte, war die letzte Frau Arschlochkind auch bloß eine dumme Schlampe. Tja, c´est la vie schnucki, ne?!
Ich werde das Thema bei meiner nächsten Sitzung mit Ilse, meiner Sexualtherapeutin (
ach bitte!), mal ansprechen.
Ilse hat mich in ihrem Lila-Latzhosen-Stil jetzt letztlich auch davon überzeugt, mich doch zu entschuldigen (ich sach´s aber nur einmal!):
ES TUT MIR LEID, DASS ICH KEINE KINDER GEBÄ(OHNE H!)REN KANN!
Die Ilse, .... die hat´s scho druff!
@ Sonntag, 25. Nov, 2007 – 23:56:26
Liebes Tagebuch...
ES IST VOLLBRACHT!![]()
Der Sieg ist da,
der Feind, am Boden zerschmettert!
Vernichtet... ausradiert....eliminiert...
die hinterhältige Saat des Telekommunikations-Satans ist vom schönen grünen Gottesacker getilgt!
Die Welt hat wieder einmal gegen das böse Großkapital triumphiert,
das Gute gegen das Böse gesiegt!
Wo wie es sein soll, wie es sein muss.
Wir freuen uns.![]()
Die Welt ist mit dem heutigen Tag wieder einer sichererer (das kann doch nicht stimmen?) Ort geworden,....
ein friedlicherer Ort,....
ein gerechterer Ort,....
und...hm....naja, ein schönerer Ort nicht unbedingt (ein Blick nach Groß-Britannien sag ich nur: uaarhh...
..ihgitt! 1000 Jahre Insel-Inzucht hinterlassen eben Spuren. Aber das nur am Rande.)
Lang lebe der Pöbel!
Lang lebe die Revolution!
Lang lebe der König!
Lang lebe Ronald Mc Donald und seine delikaten Chicken Mc Nugget´s!
Lang lebe mein schöner neuer Flachbildfernseher!
Lang lebe "Die Simpsons" sonntags um 6 Uhr!
...
..
.
kurzum:
Lang lebe all die kleinen unwichtigen Sachen, die das Leben dann doch so lebenswert machen!![]()
Für´s Archiv hier noch ein kleiner Auszug von der Siegesparade vom Freitag. Die 5h CNN-Sondersendung hat hoffentlich jemand aufgezeichnet!!! Mein Recorder is irgendwie im Arsch (sinnbildlich). Na jedenfalls, irgendwo im gelben Kreis sitz ich in meinem schwarzen Cadillac Cabrio und nehme die Huldigung der Massen entgegen... ach ja, ein erhebender Tag war das. Schon toll....
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